"Panisch geweitete Augen, ziterndes vorwärtstasten und verstümmelte Körperteile bilden ein Universum des Schreckens"
Dieser Satz steht hinten auf der DVD und beschreibt sehr gut, in enem Satz, um was es in Haze geht.
Beschreibung:
Ohne Erinnerung erwacht ein Mann (Shinya TSUKAMOTO) in einem beklemmenden Betonlabyrinth. Wo befindet er sich? Wie ist er hierher geraten? Wer steckt dahinter? Und wie kommt er aus diesen dunklen Katakomben wieder heraus? Zudem ist er verwundet und kann sich kaum aufrichten, die Decken und Wände lassen nur wenig Platz. Tastend bahnt er sich seinen Weg ins Ungewisse und trifft schließlich auf eine Leidensgenossin (Kaori FUJII). Gemeinsam versuchen sie dieser Hölle zu entfliehen.
Bericht:
Dieser 49 Minuten andauernde "Schockzustand", welcher sich für den Hauptdarsteller, Director und Autor Shinya Tsukamoto durch den ganzen Film zieht hat mich sehr stark beeindruckt. Er versteht es sehr gut die Angst, welche im Film herrscht auf das Publikum zu übertragen, sodass man sehr gebannt vor der Leinwand sitzt und sich des öfteren überlegt "Ach du Scheiße, was würde ich nun bloß machen". Diese Überlegungen lassen einen sich sehr gut in die Situation in der sich die beiden Protagonisten befinden versetzen und man leidet mit ihnen. Durch die Nahaufnahmen wird dieser Effekt noch verstärkt.
Fazit:Um diesen Film zu mögen muss man schon auf abgefahrene und skurile Filme jenseits des Normalen stehen, ansonsten wird man ihn wahrscheinlich total kacke finden.
Wertung: 8.5/10